|
katgoldy schrieb am 17.04.2009:
Der Tod ist nichts.
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich. Ihr seid ihr.
Das was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht keine andere Redensweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Lebt, lacht, denkt an mich,
für mich,
damit mein Name ausgesprochen wird
so wie es immer war.
Ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld verweile?
Ich bin nicht weit weg – nur
auf der anderen Seite
des Weges.
Du fehlst mir jeden Tag – ich kann es nicht glauben,
daß Du nicht mehr bist. Es tut mir so leid, daß ich Deinen
letzten Weg nicht begleiten konnte.
In tiefer Trauer um Dich Micha
Deine Katja
|